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| Projektname: | Die Allianz Umweltstiftung |
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| Projektart: | Umwelt- und Naturschutz |
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| Beschreibung: | Aktiv für Mensch und Umwelt
Aus Anlass ihres 100-jährigen Jubiläums gründete die Allianz SE (damals Allianz AG) die Allianz Stiftung. Diese wurde mit einem Grundstockkapital von 100 Mio. DM (heute 50 Mio. Euro) ausgestattet. Nach einem Beschluss des Kuratoriums - erster Vorsitzender des Kuratoriums war Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfgang Haber, damals Vorsitzender des Sachverständigenrates für Umweltfragen der Bundesregierung - wurde der Zusatz "Zum Schutz der Umwelt" mit in den Namen aufgenommen. Gemäß der ersten Satzung sollte die Stiftung mitwirken, ein lebenswertes Dasein in einer sicheren Zukunft zu gewährleisten. Der Stiftungszweck beinhaltete die Bereiche
-Umwelt, Natur- und Landschaftsschutz
-Wissenschaft und Forschung
-Kunst und Kultur
-öffentliche Gesundheitspflege
-Bildung und Erziehung.
Das Kuratorium beschloss - die Stiftung hatte von Anfang an zwei Organe, Kuratorium und Vorstand - den Förderschwerpunkt auf den Stiftungszweck Umwelt-, Natur- und Landschaftsschutz zu legen.
Die Stiftung begann ihre Arbeit 1993 mit drei "Startprojekten":
-den Bau des Mauerparks in Berlin
-der Renaturierung des Neckarufers bei Stuttgart
-der Patenschaft für das Biosphärenreservat Spreewald.
Diesen Projekten folgte eine Vielzahl weiterer Förderungen. In den Anfangsjahren der Stiftungsarbeit lag ein Schwerpunkt auf Projektbewilligungen in den jungen Ländern, da hier einerseits eine Unterstützung besonders Not tat und zum anderen Projekte realisiert werden konnten, die weit über das Spektrum der alten Länder hinausreichten. |
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| Projektname: | Die Allianz Kulturstiftung |
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| Projektgebiet: | National und International |
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| Projektart: | Kulturförderung |
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| Beschreibung: | "Kultur ist besser als jedes andere Medium geeignet, Brücken zwischen unterschiedlichen Mentalitäten, Sprachen und Generationen zu bauen. Dies gilt es gerade jungen Menschen zu vermitteln. Auf ihren Willen, ihre Fähigkeiten und ihren Einfluss wird es ankommen, wenn aus Europa ein Erfolg werden soll." (Dr. Henning Schulte-Noelle, Vorsitzender des Stiftungsrates der Allianz Kulturstiftung)
Die Allianz Kulturstiftung wurde im Jahr 2000 als gemeinnützige Stiftung bürgerlichen Rechts von der vormaligen Allianz AG (jetzt Allianz SE) ins Leben gerufen. Gemeinsam mit der 1990 gegründeten Allianz Umweltstiftung bildet die Allianz Kulturstiftung das Allianz Stiftungszentrum in München.
Gemäß ihrem Stiftungszweck unterstützt die Allianz Kulturstiftung grenzüberschreitende Bildungs- und Kulturprojekte, die dem europäischen Integrationsprozess und der Herausbildung einer europäischen Identität förderlich sind. Eine wichtige Zielgruppe ihrer Arbeit stellt der akademische und künstlerische Nachwuchs dar, für den die Stiftung eigene Austausch- und Begegnungsprojekte entwickelt hat.
Projekte
Die Allianz Kulturstiftung ist sowohl fördernd als auch operativ tätig. Einerseits nimmt die Stiftung Anregungen von außen auf, die als Förderanträge eingehen und dem Stiftungsziel entsprechen; andererseits setzt die Stiftung selbst Impulse und initiiert Projekte, die in Zusammenarbeit mit internationalen Partnereinrichtungen weiterentwickelt und realisiert werden. Schwerpunkte der Stiftungsaktivitäten liegen in den Bereichen europäische Bildungsarbeit, Literatur und Übersetzung, Neue Musik und zeitgenössische Künste.
Der Stiftung stehen zwei Gremien beratend zur Seite: das Kuratorium setzt sich aus externen Experten zusammen, die Projektanträge prüfen und dem Stiftungsrat zur Entscheidung vorschlagen. Eigene operative Projekte der Allianz Kulturstiftung, wie z.B. die Allianz Lectures "Reden über Europa", die Literaturbegegnungen "European Borderlands", die Allianz Summer Academy (ASA), die Internationale Dirigentenakademie in London, das Internationale Kompositionsseminar in Frankfurt a. M. oder der Allianz Übersetzerpreis sind als Public Private Partnership angelegt, bei denen ein kontinuierlicher Dialog zwischen der Stiftung und ihren Partnerinstitutionen gepflegt wird.
Neben den europaweiten Kooperationsprojekten engagiert sich die Allianz Kulturstiftung mit ihrer "Aktion KulturAllianzen" auch auf lokaler und regionaler Ebene in Deutschland. Als eigenständiges Projekt innerhalb des Förderprogramms der Stiftung begleitet und unterstützen die KulturAllianzen das Kulturengagement von Vertretern der Allianz SE vor Ort. |
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| Projektname: | Allianz für die Jugend e.V. |
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| Projektart: | Jugendförderung |
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| Beschreibung: | Jugendförderung in Nord- und Westdeutschland
Im August 2000 ist er an den Start gegangen - die Allianz Versicherungs-AG in Hamburg gründete den gemeinnützige Verein Allianz für die Jugend e.V. mit der Aufgabe, sich in der sozialen Jugendarbeit zu engagieren.
Seitdem ist viel geschehen: Rund 340 Initiativen sind bislang unterstützt worden. Eine erfolgreiche Fördertätigkeit, die nur mithilfe aktiver Mitstreiter erfolgen kann. So stammt ein Großteil der Spenden, die in die Jugendhilfe fließen, von den Allianz Vertretungen sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Hinzu kommen Gelder des Unternehmens, das zugleich sämtliche Verwaltungskosten trägt. Die meisten Projektvorschäge stammen aus Reihen der Allianz Vertreter, denn regional gut aufgestellt, erfahren sie oft sehr schnell, welche Probleme die Jugendeinrichtungen vor Ort haben.
Inzwischen ist der Verein im gesamten nord- und westdeutschen Raum tätig. Also in Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. Dabei versteht er sich als regionale Institution für direkte, effiziente Hilfe vor Ort. |
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| Projektname: | Allianz und Plan - Gemeinsam für Mädchen |
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| Projektgebiet: | International |
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| Projektart: | Entwicklung durch Fußball |
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| Projektträger: | Plan Deutschland |
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| Beschreibung: | Mädchen sind oft benachteiligt – auch in ihrer Freizeitgestaltung. Plan unterstützt deshalb vier Fußballprojekte für Mädchen in Brasilien, Ghana, Togo und Indonesien. Die Plan-Projekte geben ihnen die Möglichkeit, ihre Fußballbegeisterung in die Tat umzusetzen. Es wird aber nicht nur Fußball gespielt, die Mädchen setzen sich auch mit für sie wichtigen Themen wie HIV/Aids oder häusliche Gewalt auseinander.
Stolze Kickerinnen
In Ghana initiierte ein Mädchen aus einem Kinderclub das Projekt. Inzwischen spielen mehr als 425 Nachwuchs-Kickerinnen aus 40 Gemeinden in insgesamt 25 Teams. Im westafrikanischen Togo entstehen in fünf Projektgebieten zehn Mädchen-Schulmannschaften. Ihr Ziel: Sie wollen eines Tages zum Team der besten Nachwuchsspielerinnen Togos gehören.
"Ich bin sehr stolz, wenn sie mich Fußballerin rufen", sagt ein 15-jähriges Mädchen. Ein Spiel der Mädchen-Mannschaften ist inzwischen eine Attraktion im Dorf und in der Region, auch Jungen und Männer honorieren den Einsatz der jungen Kickerinnen.
Die jungen Mannschaften werden von Plan mit Trikots, Schuhen, Bällen sowie Tor-Netzen ausgestattet und bekommen einen Trainer. Die Mädchen werden zudem über wichtige Fragen der Gesundheitsvorsorge und über die Bedeutung von Bildung informiert.
Mehr als nur Fußball spielen
Auch in Codó im Nordosten Brasiliens trainieren rund 600 Mädchen in Plan-Projekten. Die Fußballerinnen sprechen nicht nur über Abseits und Freistoß, sondern über Themen, mit denen viele früh konfrontiert sind: Kinderarbeit, Prostitution, sexueller Missbrauch, frühe Schwangerschaft und Gewalt. Gemeinsam suchen sie Lösungen für ihre Probleme.
"Ich würde später so gerne in der Nationalmannschaft spielen", beschreibt ein Mädchen seine Träume. Eine Plan-Mitarbeiterin erklärt, um das zu erreichen, müsse sie regelmäßig zur Schule gehen, an sich glauben und vor allem nicht früh schwanger werden. In den Projekten lernen die Mädchen auch ihre Rechte kennen und wie sie diese durchsetzen.
Dribbeln gegen Gewalt in Indonesien
Fußball ist die beliebteste Sportart Indonesiens. Die Alphabetisierungsrate ist in dem asiatischen Land vergleichsweise hoch. Physische und verbale Gewalt und die Bildung von Gangs an den Schulen stellen jedoch ein großes Problem dar. Ziel des Projekts in Indonesien ist es, durch die Förderung des Fußballsports für Mädchen, die Gewalt an 15 Schulen in Jakarta zu reduzieren.
Dazu gehören neben Fußball-Training und Workshops auch die Erstellung einer Broschüre und eines Web-basierten Netzwerkes zum Thema, in dem sich Kinder und Jugendliche austauschen können. Das Projekt dient als Modell für andere Schulen und die Bildungsbehörde.
Unterstützung von einer Weltmeisterin
Profi-Fußballerin Sonja Fuss hat die Schirmherrschaft für diese Projekte übernommen. "Ich unterstütze die Mädchen-Fußballprojekte von Plan, weil dieser Mannschaftssport Werte wie Respekt, Teamfähigkeit, Selbstbewusstsein vermittelt, die dazu beitragen, dass sich die jungen Spielerinnen in ihrer Gesellschaft besser positionieren können", sagt die mehrmalige Welt- und Europameisterin.
Die Schirmfrau zeigt sich überzeugt: "Das Vermitteln von sozialen und emotionalen Aspekten wie zum Beispiel Nächstenliebe, Fairness, Aufrichtigkeit und Verantwortung geben nicht nur den betroffenen Mädchen Stärke für ihre eigene Zukunft, sondern vielleicht einer ganzen Familie, einem ganzen Dorf oder auch einem Land." |
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| Kommentar: | Auf unseren Fußballplätzen, wie auch in unserer Gesellschaft, sind Mädchen in einstigen Männerdomänen längst akzeptierte Mitglieder. In vielen Entwicklungsländern stehen sie mit ihren Rechten aber noch immer im Abseits. Die Allianz möchte sich – über den Fußball hinaus – für diese Mädchen einsetzen. Deshalb unterstützen wir das Kinderhilfswerk Plan, das sich gezielt für die Belange von Mädchen stark macht. Die Mädchenfußballprojekte machen Mädchen in ihren Gemeinschaften sichtbarer und klären sie über Gleichberechtigung sowie die Umsetzung ihrer Rechte auf. Ziel ist es, das Selbstbewusstsein der Mädchen zu stärken. |
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