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Oldenburg. 30. November 2011. Uwe Schünemann, der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, ließ es sich nicht nehmen, den ersten Korb in der Grundschule Kreyenbrück zu werfen. Das Projekt BIG (Basketball integriert Oldenburg) will in Zusammenarbeit von Schule und Verein besonders Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund für die Sportart Basketball begeistern und in die Vereine integrieren. „In Oldenburg haben sich drei starke Partner, die Baskets Akademie Weser-Ems, das An-Institut „Integration durch Sport und Bildung“ der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und der Oldenburger Turnerbund gefunden, um zugewanderten Kindern bessere Chancen für den Einstieg in den Basketballsport zu ermöglichen. Deshalb unterstützen wir gerne gemeinsam mit dem Landessportbund Niedersachsen (LSB) und dem Niedersächsischen Basketball Verband (NBV) dieses zweijährige Projekt“, stellte Uwe Schünemann fest.
„In der Stadt Oldenburg sind wir in zehn Schulen, die von vielen Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund besucht werden, mit schulischen Arbeitsgemeinschaften gestartet“, ergänzte Ralph Held (Baskets Akademie Weser-Ems). „Über das niederschwellige schulische Angebot sollen sie mitspielen und sich miteinander in einem ersten Turnier im Januar 2012 messen. Die ersten jugendlichen Basketballassistenten sind bereits ausgebildet und engagieren sich in den Gruppen. Unser Ziel ist es, dass sich Basketball in den Schulen und Vereinen weiter verbreitet, damit mehr junge Menschen als bisher mitspielen können. Wir erhoffen uns auch, dass dieses Projekt bundes- und landesweit für Aufmerksamkeit sorgen wird. Die ersten Reaktionen ermutigen.“
„Dieses Projekt verspricht sehr viel!“, erklärte Gerd Schwandner, Oberbürgermeister der Stadt Oldenburg. „ Zwei Leuchttürme unserer Stadt, die Baskets und das von Dr. Ulf Gebken vom An-Institut geleitete MICK- Projekt, bringen ihre Erfahrungen und Stärken ein. Ich freue mich schon jetzt über die vielen mitspielenden Kinder und Jugendlichen, die bisher noch nicht den Zugang zum Sport gefunden haben, und die nun mitwirken können. Die Stadt Oldenburg hat besonders im Sport die Zukunftsaufgabe der Integration angenommen und freut sich sehr über die Aktivität in den Schulen und den Vereinen. Auf Anhieb sind mehr als 150 Schülerinnen und Schüler dabei. Ein gelungener Tipoff!“
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