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Mönchengladbach. 07. Februar 2012. Die Borussia-Stiftung hat jetzt insgesamt 10.000 Euro an drei soziale Einrichtungen in der Region gespendet.
Im Dezember des vergangenen Jahres hatte Borussia drauf verzichtet, Weihnachtskarten an ihre Mitglieder zu versenden. Stattdessen nutzte der Club das für die Produktion nicht benötigte Geld für einen guten Zweck. Die vereinseigene Stiftung entschied jetzt, die Summe in Höhe von 10.000 Euro dreizuteilen: jeweils 3.333 Euro erhalten der Kinderschutzbund Mönchengladbach sowie der Verein Zornröschen und 3.334 Euro das Kinderhaus des Allgemeinen Krankenhauses Viersen.
Der 1978 gegründete Deutsche Kinderschutzbund Ortsverband Mönchengladbach ist ein gemeinnütziger Verein, der sich selbst verwaltet und seine finanzielle Basis aus öffentlichen Mitteln, Bußgeldern, Spenden und Mitgliederbeiträgen eigenständig sichern muss. Er versteht sich als eine Einrichtung zur Information, Beratung und Begleitung von Kindern, Eltern und erziehenden Erwachsenen. Zum Schutz der Kinder ist anstelle eines Eingreifens im Nachhinein eine präventive Hilfe nötig. Kinder und Eltern haben beim Kinderschutzbund Mönchengladbach die Möglichkeit, über alle Schwierigkeiten und Probleme vertraulich zu sprechen. Darüber hinaus bietet der Verein ein umfassendes, professionelles Hilfe- und Unterstützungsangebot, wenn das Miteinander zu konfliktträchtig wird und sich in Form von Gewalt zum Nachteil von Kindern auswirkt.
Der 1990 gegründete Verein Zornröschen ging aus dem Arbeitskreis „Gewalt in der Familie/Partnerschaft - gegen Frauen und Kinder“ hervor. Der Name Zornröschen soll Kinder und Jugendliche ansprechen, die oft über Jahre hinweg sprach- und wehrlose Opfer sexueller Gewalt sind. Sie sollen aber nicht wie Dornröschen in einen hundertjährigen Schlaf fallen, sondern ermutigt werden, Zorn über ihr Schicksal zu entdecken und die Kraft entwickeln, die Dornenhecke zu überwinden. Der gemeinnützige Verein besteht aus einem dreiköpfigen Vorstand und den Vereinsmitgliedern. In der Beratungsstelle an der Eickener Straße 197 arbeiten derzeit vier Frauen.
Das Allgemeine Krankenhaus Viersen (AKH) behandelt jährlich rund 15.000 Patienten stationär sowie nahezu 30.000 Patienten ambulant und zählt mit etwa 850 Mitarbeitern zu den größten Arbeitgebern in Viersen. Mit dem 2010 eröffneten Kinderhaus wurde für bis zu 14 pflegebedürftige Kinder und Jugendliche, die eine intensive Dauerpflege erforderlich machen, ein neues Zuhause geschaffen. Es entstand ein Wohnraum, der ihnen das Leben in der Nähe ihrer Familien ermöglicht. Denn schwerstpflegebedürftige und dauerbeatmete Kinder benötigen nicht nur eine intensive medizinische Versorgung, sondern auch viel Zuwendung und Geborgenheit. Oftmals verbringen sie einen großen Teil ihrer Kindheit in Krankenhäusern oder auf Intensivstationen. Als eine von nur wenigen Einrichtungen bundesweit schaffte das Kinderhaus Viersen für genau diese Patienten ein behagliches Zuhause mit bestmöglicher Betreuung in der Kurz- oder Langzeitpflege.
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