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10.03.2011

National | FORMEL 1 | Sebastian Vettel | Interview mit Sebastian Vettel, Botschafter von Wings for Life



Du führst im wahrsten Sinne des Wortes ein Leben auf der Überholspur. Bleibt Dir überhaupt noch Zeit für Familie und Freunde?

S. Vettel: Durch die Reiserei bleibt leider nicht viel Zeit für Familie und Freunde, aber weil mir Familie und Freunde sehr wichtig sind und weil sie mich auch unterstützen und ich mich auf sie verlassen kann, versuche ich Zeit für sie zu finden. Außerdem ist es ein guter Ausgleich, wenn ich mit meinen Kumpels Fußball spielen kann, und es trägt auch gleich zur Fitness bei.


Gibt es für Dich Vorbilder oder Mentoren? Wie wichtig sind solche Begleiter im Leben?

S. Vettel: Ja, es gibt Menschen in meinem Leben, von denen ich mir gerne Ratschläge hole, wenn man sich bei bestimmten Entscheidungen unsicher ist, kann das sehr hilfreich sein.


Du bist Botschafter Wings for Life und unterstützt damit die Stiftung in ihrem Ziel, eine Heilung für Querschnittslähmung zu finden. Was hat Dich dazu bewogen?

S. Vettel: Durch meine Freundschaft mit Heinz Kinigadner und seinem Sohn Hannes, der selbst seit 2003 nach seinem schweren Motocrossunfall im Rollstuhl sitzt, führt kein Weg an der Wings for Life- Stiftung vorbei. Die Art und Weise, wie die beiden mit ihrem Schicksal umgehen, beeindruckt mich jedes Mal aufs Neue. Ich glaube an die wichtige Arbeit der Stiftung für das Ziel „Querschnittslähmung heilbar zu machen“ und bin stolz darauf, ein Botschafter für Wings for Life zu sein.


Was macht den Unterschied zwischen einem Träumer und einem Visionär?

S. Vettel: Ein Träumer stellt sich vor, Visionen zu haben. Ein Visionär hat sie einfach.



Keiner von uns ist je vor dem Unvorhergesehenen gefeit, umso wichtiger ist es zu helfen.  Sebastian Vettel


Quelle: Trendguide Free Premiummagazin 1/2011, März 2011


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